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erstellt von: krawatten, am 07.09.2010 17:11 , Clicks: 7245

Der Schal

Wärmendes Accessoire und Halsschmuck

Das Thermometer zeigt morgens wieder einstellige Temperaturen, der Wind wird kälter, das Wetter allgemein unfreundlicher. Somit ist es an der Zeit, sich einem im Sommer eher vernachlässigten Thema zu widmen: dem Schal. Ursprünglich nur als Schutz vor der Kälte gedacht, hat er sich längst zum modischen Must-Have entwickelt.

Die Geschichte des klassischen Schals beginnt irgendwann im 16. Jahrhundert in der Region Kaschmir. Das Bergland dort ist karg, der Wind pfeift unbarmherzig über die Weiden. Die Hirten der Region webten sich als Schutz vor der Kälte rechteckige Tücher aus der Wolle der Kaschmirziege und banden sie sich um den Hals. Reiner Kaschmir als Arbeitskleidung? Heute ein kaum vorstellbarer Luxus.

Natürlich gibt es verschiedene Arten von Schals. Und nicht alle davon komplettieren Ihr Businessoutfit oder Ihre Abendgarderobe. Manche Formen bleiben der Freizeitmode vorbehalten, manche sollten sie selbst dort vorsichtig einsetzen.

Nehmen wir als erstes Beispiel den klassischen Seidenschal. Gerade als Sommerschal ist dieser Schal in schmaler, rechteckiger Form sehr beliebt. Die Farben sind gedeckt. Wer einmal Johannes Heesters in früheren Jahren gesehen hat, wie er sich bei ?Heute geh ich ins Maxim? lässig den Seidenschal über die Schulter wirft, der weiß, weshalb gerade zum Frack der Seidenschal unverzichtbar für eine perfekte Wirkung der edlen Abendrobe ist.

Doch mehr noch: selbst zu gediegenem Freizeitlook kann man ihn inzwischen tragen. Modebewusste tragen ihn auch als Krawattenschal sowohl unter wie über dem Hemdkragen ? selbst unter einem V-Kragen-Pullover wirkt er nicht deplatziert, fällt aber durchaus schon auf.

Einen großen Bogen machen sollten Sie hingegen als Mann um den Schlauchschal. Dieser ist ein gestrickter Schlauchring, den Sie über den Kopf ziehen. Während sich über dieses Accessoire in der Damenmode trefflich streiten lässt, sieht es zum Herrenmantel meist aus wie eine Zigarrenbanderole. Natürlich gibt es keine Regel ohne Ausnahme: zu derben Freizeitoutfits kann ein Schlauchschal aus besonders grober Wolle durchaus passen, und auch für den Outdoorbereich gibt es funktionale, meist gefütterte und/oder wasserdichte Varianten, die dann oft auch über den Kopf gezogen werden können.

Aus dem Freizeitbereich stammen die klassischen Strickschals. Inzwischen sind sie aber auch zum Anzug und Mantel kein Tabu mehr. Diese Schals wurden in den letzten Jahren immer größer und werden prinzipiell über Jacke oder Mantel getragen. Oft sind sie farbig oder großflächig gemustert.

Dezenter ist ein Wollschal, der etwas feiner gearbeitet ist. Hier werden die Enden nach dem Binden im Mantel- oder Jackenkragen getragen. Damit bietet sich dieser Schal auch für Businessoutfits an. Auch er ist in der Form rechteckig. Traditionelle Materialien sind Kaschmir, Merinowolle und Viskose. Inwischen gibt es sehr angenehme Synthetikstoffe, die sich fast wie Kaschmir anfühlen.

Wie man das gute Stück stilvoll bindet, wird ein anderes Mal geschildert werden. Wichtig ist natürlich, dass der Schal nicht zu eng geschlungen wird. Sie möchten sich ja schließlich nicht ihre Krawatte damit plattdrücken. Und vielleicht nehmen Sie zum Schal lieber eine schmale Krawatte mit kleinem Knoten. Umso bequemer wird er am Hals sitzen.


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