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erstellt von: krawatten, am 14.09.2010 09:38 , Clicks: 6400

Preppy Style

Wenn Elite Mode wird

Fernsehserien made in USA haben es uns vorgeführt. Da kommt der Held aus der Haustür, freundlich lächelnd, in perfekt sitzenden Chinos in weiß oder beige. Darüber prangt ein edles Poloshirt in sanftem pastellgelb, ein hellblauer Pullover ist lässig darübergelegt. Der Kollege neben ihm trägt eine stylische Collegejacke mit seidenem Schal. Die ganze Ausstrahlung ist die von jemandem, der es nicht nötig hat, sich mit den Sorgen des Alltags abzugeben. Langsam zeigt sich diese Präsenz nicht nur im Vorabendprogramm, sondern auch auf der Straße.

Preppys ? das sind die jungen amerikanischen Eliten, die sich auf einer ?Prep School?, einer zumeist sündhaft teuren Privatschule, darauf vorbereiten, dereinst in Harvard oder Yale ihren Abschluss zu machen. Der Lebensstil dreht sich um Sport, Noten und Party ? aber bitte alles mit Stil und Klasse. Die Preppys oder Preps, wie sie sich inzwischen auch selbst nennen, haben ihre eigene Subkultur ? eigene Sprache, eigene Bars und Clubs und natürlich auch ein eigener Kleidungsstil. Was den Preppy-Look auszeichnet, ist seine Mischung aus dezentem Modebewusstsein und einem mehr als kleinen Schuss liebenswürdiger Spießigkeit. Nicht umsonst kommen die meisten von ihnen aus konservativen Elternhäusern. Dem Fernsehen gilt der zweifelhafte Verdienst, ihre Mode über den Atlantik transportiert zu haben.

Die zugrunde liegenden Kleidungsstücke entstammen meist dem sportlichen Bereich, wie Polos und Baseballshirts, aber auch Golfhosen, oder sie erinnern an Schuluniformen. Dunkle Blazer sind ebenso zu sehen wie Halstücher, Pullover und Cardigans werden locker über die Schulter gelegt ? klassischerweise nicht geknotet, sondern mit ineinander geschobenen Ärmeln. Wird Pullover getragen, so werden die Spitzen des Hemdkragens nicht sichtbar. An Kragenformen hat sich der Rundkragen durchgesetzt, es sei denn, man trägt darunter Krawatte.

Heute ist diese Krawatte schmal, pastellfarben und gerne auch kariert oder gestreift. Auch Manschettenknöpfe erleben eine Wiederauferstehung.

Alles in allem erinnert dieser Look an etwas konservativere Strömungen der 80'er Jahre. Was neu ist, ist der exzessive Gebrauch von Pastellfarben. Vor allem darin ? und in der demonstrativ zur Schau gestellten Lockerheit ? unterscheidet sich der Preppy-Style auch vom in den 50'er und 70'er Jahren populärem Ivy League Dresscode. Drehte sich damals alles um Button-Down-Kragen, dunkle Blazer und lässig geschnittene Anzüge, so hat das Revival Elemente der Sportmode aufgenommen.

DAS unverzichtbare Kleidungsstück schlechthin ist das Polo-Shirt. Natürlich ist es stilecht von Lacoste oder Ralph Lauren. Der Kragen wird nach oben umgeschlagen und aufgestellt.

Dennoch bleibt auch in der neuen Version das konservative Element erhalten und führt zu neuen modischen Freiheiten. Damals hätte sicherlich niemand eine gestreifte Krawatte zum Poloshirt oder unter einem V-Kragen-Pullover getragen. Was überrascht, ist, das dieses Fegefeuer modischer Grausamkeiten wider Erwarten auch noch gut aussieht.

Tragen Sie diesen Stil gerne mit Krawattenschal auch zum Pullover oder Polo. Auch gemusterte Krawatten sind hier kein Tabu.
Wir können nicht alle zur Elite gehören. Aber wir können wenigstens so aussehen.


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