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erstellt von: krawatten, am 18.11.2010 16:03 , Clicks: 6420

Das Hemd

Unterwäsche oder modisches Stilmittel?

Wenn von guter Kleidung die Rede ist, so denken wir, so es denn um formellere Bekleidung geht, zunächst an den Anzug. Er soll gut geschnitten sein, farblich perfekt zu Träger und Anlass passen und sitzen wie eine zweite Haut. Nicht umsonst lässt der Gentleman von Welt, der es sich leisten kann, seine Anzüge bei renommierten Schneidern nach Maß anfertigen.

Auch die Wahl der richtigen Krawatte sorgt oftmals für gesteigertes Nachdenken. Soll es lieber die gestreifte Regimental zum Geschäftstermin sein, oder ist mein Gegenüber doch liberal genug, mir die Paisleys oder Blumenmuster abzunehmen? Als Kompromiss wird es dann doch die bordeauxrote Krawatte mit den weißen Tupfen ? sicher ist sicher.

Die Grundlage, auf der Anzug und Hemd erst zur Geltung kommen, wird hingegen oft sträflich vernachlässigt. Sucht man nach Tipps zum Kombinieren von Hemden, so wird man zumeist höchstens den Hinweis finden, es solle zum Businessanzug weiß sein, allenfalls noch ein helles Hellblau sei tragbar.

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Alles im Prinzip nicht falsch. Nur: als Wegweiser durch den Hemdendschungel ist dieser Tipp nur begrenzt zu gebrauchen. Selbst wer die Wichtigkeit des Hemdes erkennt und die Chemiserie seines Vertrauens aufsucht, wird von der Vielzahl der angebotenen Manschetten, Kragenformen und Stoffe überwältigt sein. Schon mit der Wahl der richtigen Kragenweite scheint mancher überfordert. Wie wäre es sonst zu erklären, dass reihenweise offene Hemdkragen mit der Krawatte festgezurrt werden müssen, weil die Knöpfe sich nicht schließen lassen?

Nun, ein gutes Hemd hat zunächst eines mit einem guten Anzug gemeinsam: es sollte passen. Im Idealfall ragen die Hemdsärmel ein bis zwei Zentimeter unter dem Jackett hervor. Der Kragen liegt zwar am Hals an, jedoch ohne einzuschneiden. An Stoffen gibt es zu Baumwolle kaum eine Alternative: Atmungsaktiv und bequem zu tragen.

Schwerer fällt schon die Auswahl der richtigen Manschette. Hier kann als Faustregel gelten: Eine Umschlagmanschette ist festlicher als eine Sportmanschette mit angenähten Knöpfen. Eine Kombimanschette liegt irgendwo dazwischen. Lediglich ein Frackhemd hat eine einfache knopflose Manschette. Eine Umschlagmanschette müssen, eine Kombimanschette können Sie mit Manschettenknöpfen tragen.

Eine verdeckte Knopfleiste ist nur beim Smokinghemd obligatorisch. Zum Anzug wird die Knopfleiste ohnehin von der Krawatte verdeckt. Achten sollten Sie hingegen auf den richtigen Kragen. Auch wenn exotische Kragenformen wie der abgerundete Eaton-Collar oder der mit einer Nadel fixierte Picadillykragen zweifellos sehr elegant aussehen können, wirken sie in unseren Breiten schnell affektiert. Auch abgesetzte weiße Krägen auf blauem oder blaugestreiften Hemd sind eher im amerikanischen Raum als in Nord- und Mitteleuropa akzeptiert.

Mit einem Kent- oder Haifischkragen werden Sie im Normalfall nicht viel falsch machen. Beide haben heruntergezogene dreieckige Flügel. Der Haifischkragen ist breiter gespreizt als der Kentkragen und verlangt daher einen kräftigeren Krawattenknoten. Oft sind die Kragenflügel mit Kragenstäbchen verstärkt. Bei hochwertigen Hemden sind diese meist herausnehmbar.

Und um auf die alte Frage der Farbwahl zurückzukommen: natürlich sind hellblau und weiß immer noch die besten Businessfarben. Wenn Ihr Arbeitgeber nicht gerade extrem konservativ ist, darf es inzwischen aber auch schon mal ein leichtes Rosé oder Flieder sein. Selbst Hemden mit feinen Streifen oder winzigen Karos sind nicht immer verkehrt. Sie erfordern nur ein enormes Feingefühl für stilsichere Kombination. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, bleiben Sie bei einer Farbe. Das Hemd sollte zudem immer heller als die Krawatte sein. Zum schwarzen Hemd können Sie von dieser Regel abweichen, aber das möchten Sie doch sowieso nicht im Büro tragen, oder?

Was? Wenn Sie nun schon ein maßgeschneidertes Hemd im Schrank haben, soll es auch Ihr Monogramm tragen? Gerne. Nur machen Sie bitte nicht den Fehler, das Monogramm auf die Brusttasche sticken zu lassen. Das sieht immer ein wenig angeberisch aus. Auf eine Platzierung an Kragen oder Ärmel sollten Sie erst recht verzichten. Die ?offizielle? Position für ein Monogramm ist auf der Hemdenvorderseite, etwa zehn Zentimeter oberhalb des Hosenbundes auf der linken Seite.

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