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erstellt von: krawatten, am 22.07.2011 12:45 , Clicks: 5896

Kleidung reparieren oder entsorgen?

Alles unter der Sonne folgt dem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Und Kleidung bildet da keine Ausnahme. Was frisch gekauft wie die modische Offenbarung des Jahres wirkt, ist oft schon kurze Zeit später aus verschiedensten Gründen nicht mehr tragbar. Zwar kann man die Zeitspannen dazwischen etwas verlängern, indem man auf schlichte Stoffe und klassische Schnitte setzt. Aber irgendwann ist dennoch der Punkt erreicht, an dem das Kleidungsstücks eine Schuldigkeit getan hat und es an der Zeit ist, es der Altkleidersammlung, oder, in schwereren Fällen, der Restmülltonne zuzuführen.



Doch nicht immer ist alles verloren. Manchmal lässt sich der ein oder andere Defekt noch unauffällig ausbügeln. Wichtig ist nur, ein Auge auf seine Kleidung zu haben und zu erkennen, wann eine Reparatur sinnvoll ist und wann nicht.



Am problematischsten ist die Lage sicherlich, wenn ein Kleidungsstück auf einmal nicht mehr sitzt. Das muss nämlich keineswegs immer an Ihrem Körperbau liegen. Stoffe können sich mit der Zeit weiten oder etwas einlaufen. Nun, in nicht allzu extremen Größenordnungen kann ein guter Änderungsschneider einiges tun. Und manchmal kann es schon reichen, ein geringfügig eingelaufenes Hemd einfach etwas auseinanderzuziehen. Dennoch sollten Sie in Erwägung ziehen, solche Teile zu entsorgen. Spätestens wenn sich die ursprüngliche Passform nicht wieder herstellen lässt.



Das extreme Weiter- und Längerwerden tritt vor allem bei hochwertigen Wollpullovern mit der Zeit auf. Eigentlich haben Sie dann schon verloren, denn Strickwaren lassen sich auch nicht zufriedenstellend ändern. Einen letzten Versuch haben Sie dennoch: Ignorieren Sie die Waschanleitung. Ja, richtig. Waschen Sie das gute Stück mit mindestens dreißig, vierzig Grad mehr, als es laut Etikett verträgt. Zugegeben, die Chance, dass der Pullover sich dabei gerade mal genug zusammenzieht, um wieder zu passen, ist nicht besonders groß. Einer meiner liebsten Merinowollpullover hatte nach dieser Behandlung einmal die Größe eines Kaffeewärmers. Aber was haben Sie denn zu verlieren? Wenn Sie es nicht versuchen, können Sie den Pullover ja auch nur wegwerfen.



Ausgefranste oder abgestoßene Ränder am Hemdsärmel sind ein Ärgernis. Um so mehr, als dass es nicht ganz einfach ist, sie zu beheben. Die Rede ist jetzt nicht von einem kleinen Fehler oder gerissenen Faden in der Umsäumung. Das lässt sich mit einem Zentimeter Faden meist unauffällig beheben. Aber wenn das Gewebe erst anfängt, auszufransen, kann man höchstens den Aufschlag ein wenig umlegen und neu umsäumen. Das ändert erstens die Proportionen des Hemds, verkürzt zweitens den Ärmel und ist drittens enorm teuer, wenn Sie damit zum Schneider gehen. Bei Hemden mit Doppelmanschette wird zudem der Sitz der Manschettenknöpfe nicht mehr stimmen. Vielleicht lohnt sich der Aufwand bei Ihren maßgeschneiderten Lieblings-Seidenhemd. Aber auch nur dann. Ansonsten sollten Sie in den sauren Apfel beißen und das Hemd durch ein neueres Modell ersetzen.



Gerade Freizeitkleidung, die oft gewaschen wird kann Farbe verlieren. Das ist bei Jeans nicht unbedingt ein unerwünschter Effekt, und falls doch, wird ein wenig spezielle Farbe (gibt es in Drogeriemärkten) das Problem beheben, ohne dass der Prewashed-Look ganz verloren geht. Gleichmäßiger gefärbte Kleidungsstücke lassen sich leider nicht so einfach nachfärben. Wenn es denn unbedingt dennoch sein soll, bleichen Sie sie vorher. Dann wird die Farbe gleichmäßiger aufgenommen.



Wird der Stoff durch Abnutzung dünn, kann man zwar ein Stück ähnlichen Stoff an dieser Stelle einweben lassen, ohne dass dies großartig zu sehen ist. Das ist aber eine der teuersten Reparaturen, die bei Kleidung überhaupt möglich sind, und Sie werden vermutlich eine ganze Weile brauchen, um einen Schneider zu finden, der dieses Handwerk überhaupt beherrscht. Ein Tipp: Wenn Sie diese Investition partout tätigen wollen (, und ich würde fast immer davon abraten), fragen Sie einmal freundlich in der Kostümabteilung eines Theaters oder Opernhauses nach. Die wissen oft, wo man solch exotische Dienstleistungen bekommt.



Ansonsten kündigt sich durch dünne Stellen meist der Anfang vom Ende an. Denn wen ein Kleidungsstück erst einmal ein Loch hat, ist es meist kaum noch zu retten. Bei einem Sportsakko oder einem Tweedjackett kann man etwa an den Ellbogen mit den mittlerweile klassischen Lederflicken einiges kaschieren und trotzdem gut aussehen. An anderen Stellen und bei anderen Kleidungsstücken funktioniert das nur selten.



Prinzipiell nie macht eine Reparatur bei einem Accessoire wie einer Krawatte Sinn, es sei denn, es ist nur die Naht auf der Rückseite aufgegangen. Das lässt sich verhältnismäßig einfach beheben. Aber wenn sich etwa die Einlage verdreht, können Sie sie eigentlich nur noch wegwerfen.



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