Junge Mode

Dresscode für den jungen Mann im Büro

Der erste richtige Job – Jeans und T-Shirts werden gegen Anzug, gebügeltem Hemd und Seidenkrawatte gewechselt. Sie erkundigen sich bei Freunden über den Dresscode im Berufsleben und bekommt sehr unterschiedliche Antworten. Muss es der dunkelblaue Anzug mit weißem Hemd und gestreifter Seidenkrawatte im englischen Stil sein oder darf man mit 25 Jahren noch etwas mehr Farbe zeigen.

Hier einige Tipps

Für die meisten Jobs geht der Anzugkauf ganz schnell, denn Grau ist nach wie vor die erste Wahl. Je dunkler, desto förmlicher wirkt der Ton. Auch beim Hemd gibt es nicht viel zu überlegen. Hellblau oder weiß, eventuell im dezenten Streifen. Die Krawatte macht dagegen oft Kopfschmerzen. Wie viel Farbe passt ins Büro und welche Dessins? Sind kleine Muster spießig oder vielleicht der letzte Schrei? Und warum überhaupt Krawatte?

Die Grundregeln sind einfach. Die erste und wichtigste fürs Business lautet: Grundsätzlich Krawatte tragen, nur in ausgesprochen legeren Branchen wie den Medien oder der Werbung gelten Ausnahmen. Allerdings ausschließlich für die Kreativen, wer seinen Job dort im Controlling, dem Marketing oder gar dem Verkauf macht, muss eine Krawatte tragen.

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Farbe und Muster der Krawatte

Von den Grundfarben kommen in konservativen Unternehmen nur dunkles Blau oder dunkles Rot in Frage. Dessinierungen, also Streifen, Pünktchen oder Rautenmuster dürfen sich allerdings ruhig durch kräftige Farben abheben. Als Fond ist gelegentlich auch Schwarz anzutreffen, allerdings kontrastiert es häufig zu hart mit dem übrigen Outfit. Einfarbige schwarze Krawatten sind tabu, sie werden am Tage nur bei Beerdigungen getragen und abends nur als festliche Binder. Je dunkler der Ton der Krawatte und je feiner ihr Dessin, desto ernster wirkt sie. Ein dunkelblauer Schlips mit kleinen weinroten Pünktchen käme zum Beispiel sehr ernst und geschäftsmäßig rüber.

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Junge Farben

Wenn es bei Ihnen im Büro nicht ganz so englisch konservativ zugeht, dann können Gelb, Grün, Orange, Pink, Violett, Grasgrün oder Himmelblau willkommene Farbtupfer im ansonsten zurückhaltenden Geschäftsoutfit sein. Außerdem sind und bleiben diese frischen, klaren Farben auch mittelfristig im Trend. Haben Sie ruhig Mut bei den Krawatten, aber konservativ im Anzug und bei der Farbe des Hemdes. Einfarbige Krawatten bilden dagegen einen Ruhepol in der Mitte des Outfits, allerdings kommt es bei ihnen sehr auf die Farbe an. Blau ist die beliebteste Wahl für einfarbige Krawatten, aber bitte kein hellblaues Hemd mit hellblauer Krawatte. Etwas Kontrast muss sein. Unis wie Pink, Violett oder Gelb werden dagegen eher kontrovers aufgenommen – angesagt sind sie dennoch. Brauntöne empfehlen sich nur bedingt für die Businesskrawatte, da sie eher der Freizeit- oder Wochenendkleidung zugeordnet werden. Rein vom Ästhetischen her gibt es allerdings kaum etwas gegen sie einzuwenden, außerhalb der traditionell konservativen Finanzbranche wären sie also durchaus auch im Büro tragbar. Stattdessen nehmen Sie eine bordeaux farbenen Krawatte, die besonders gut zu hell blau und weiß passt. Und dunkelblau kombiniert mit etwas braun sieht auch hervorragend zum hellblauen Oberhemd aus.

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Auf keinen Fall

sollten Sie große Paisleys oder üppige Blumen zum dunklen Bürozwirn tragen. Genauso wie unruhige geometrische Muster oder filigrane Motive beanspruchen sie zu viel Aufmerksamkeit, im schlimmsten Fall irritieren sie Ihren Gesprächspartner.

Gebrochene Töne wie Senf, Oliv, Beige oder Petrol sind mit Vorsicht zu genießen, da sie den Teint der meisten Mitteleuropäer oft sehr unvorteilhaft wirken lassen.

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Hier findet die Dame die richtige Krawatte: Damenkrawatte